Antworten auf die Quizfragen zum Beitrag von Schmal/Schröder

 

 

Antwort auf Frage 4

In der Lehre hat sich die Tatherrschaftslehre durchgesetzt. Täter ist demnach, wer die Tatherrschaft innehat. Hierunter wird das vom Vorsatz umfasste In-den-Händen-Halten des tatbestandmäßigen Geschehensablaufs verstanden. Der Täter ist die Zentralgeschalt des Geschehens und kann die Tatbestandsverwirklichung nach seinem Willen hemmen oder ablaufen lassen.

In der Rechtsprechung wird verstärkt auf den Täterwillen und damit auf die subjektive Tatseite abgestellt. Täter ist demnach, wer Täterwillen hat, die Tat also als eigene will. Allerdings stellt die Rechtsprechung nicht mehr allein auf den Täterwillen ab, sondern nimmt eine wertende Gesamtbetrachtung vor, bei der auch die objektiven Umstände berücksichtigt werden.

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