Antworten auf die Quizfragen zum Beitrag von Haase/Hirsch

 

 

Antwort auf Frage 4

Grundsätzlich kommen bei dieser Qualifikation alle Gegenstände in Betracht, die gegenüber dem Opfer eine Bedrohungswirkung entfalten. Dies wird jedoch eingeschränkt. Handelt es sich um einen evident ungefährlichen Gegenstand, ist eine Bedrohungswirkung gegenüber dem Opfer abzulehnen (z.B. Labello-Stift, BGH NJW 1996, 2663; Plastikrohr, BGHSt, 38, 116). Begründet wird das damit, dass die Bedrohungswirkung nicht mehr auf der Gefährlichkeit des Gegenstands beruhe, sondern maßgeblich von der Täuschung des Täters beeinflusst werde.

balerínky
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