Antworten auf die Quizfragen zum Beitrag von Becker/Zopfs

 

 

Antwort auf Frage 4

§ 223 Abs. 1 StGB spricht hinsichtlich des Tatopfers nur von einer anderen Person. Eine Ansicht hält daher Fehltreffer für unerheblich und verneint den Vorsatz nicht.

Etwas anderes könnte aber zumindest bei einer eigenständigen, aus nächster Nähe vorgenommenen und insofern tauglichen Opferindividualisierung gelten. Dann ist der Vorsatz auf ein bestimmtes Opfer konkretisiert. Dieser Wille kann nicht einfach ignoriert werden. In Betracht käme dann eine fahrlässige Körperverletzung, deren Anwendungsbereich auch gewahrt werden muss. Somit entsteht durch die Vorsatzverneinung auch keine Strafbarkeitslücke.

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