Antworten auf die Quizfragen zum Beitrag von Evers/Ellerbrok/Kahl

 

Antwort auf Frage 3

An die Verhältnismäßigkeit sind je nach Stärke des Eingriffs unterschiedliche Anforderungen zu stellen. Ist lediglich das „Wie“ der beruflichen Tätigkeit betroffen (sog. Berufsausübungsregelung), genügt jeder nicht verfassungsrechtlich missbilligte Zweck. Betrifft die Regelung die Berufswahlfreiheit und knüpft dabei an in der jeweiligen betroffenen Person gegebene Merkmale an, handelt es sich um eine sog. subjektive Berufswahlregelung, die nur zur Verfolgung besonders gewichtiger Zwecke zulässig ist. Liegen die Anknüpfungspunkte außerhalb des Betroffenen (sog. objektive Berufswahlregelung), ist eine Regelung nur zur Verfolgung eines überragend wichtigen Gemeinschaftsgutes zulässig, das gefährdet ist oder dessen Gefährdung zumindest wahrscheinlich ist.

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