Antworten auf die Quizfragen zum Beitrag von Lenz/Magnus/Pfeiffer

 

Antwort auf Frage 4

Eine erste Ansicht erkennt die Anscheinsvollmacht nicht an, denn eine bloße Fahrlässigkeit sei keine hinreichende Grundlage für rechtsgeschäftliche Verpflichtungen, sondern führe allenfalls zu einer Schadensersatzpflicht. Nach einer zweiten Auffassung ist die unmittelbare Anwendung einer Anscheinsvollmacht verfehlt: In Fällen des Handelns unter fremden Namen bestünde kein Rechtsschein hinsichtlich einer bestehenden Vollmacht. Schließlich vertritt eine dritte Meinung die Gleichstellung von Anscheinsvollmacht und rechtsgeschäftlich erteilter Vollmacht, insofern das Handeln des Vertreters von gewisser Dauer und Häufigkeit ist. Zur Begründung wird dabei auf den Schutz des Geschäftspartners, der auf eine vorhandene Vollmacht vertraut, abgestellt.

  • Keine Kommentare gefunden
Melde Dich an um zu kommentieren
Powered by Komento
Free visitor tracking, live stats, counter, conversions for Joomla, Wordpress, Drupal, Magento and Prestashop