Antworten auf die Quizfragen zur Ferienhausarbeit bei Prof. Dannecker

 

Antwort auf Frage 2

. Nach der Tatherrschaftslehre im engeren Sinne hat ein Mittäter die nötige Tatherrschaft nur dann inne, wenn er bei der Tatausführung eine mitgestaltende Rolle spielt. Die Tatherrschaftslehre im weiteren Sinne lässt für die Annahme von Mittäterschaft eine bloße Vorbereitungs- oder Unterstützungshandlung genügen, wenn das „Plus“ im Vorbereitungsstadium das „Minus“ bei der Ausführung ausgleicht. Als Paradebeispiel hierfür gilt der die Tat allein planende und organisierende Bandenchef. Die subjektive Theorie (Rechtsprechung) stellt in erster Linie auf den Täterwillen ab. Täter ist demnach jeder Tatbeteiligte, der die Tat als eigene will, unabhängig davon, ob der Tatbeitrag im Vorbereitungs- oder Ausführungsstadium erbracht wird.

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